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Jubiläum Roßlau|800

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Das Jubiläum RO|800 bereichert das gesamte Jahr 2015. Das Jubiläumsjahr RO|800 orientiert sich an den vorhandenen Veranstaltungen Roßlaus. Es ist umrahmt von einer Auftaktveranstaltung, einem Festakt, dem Höhepunkt zum Roßlauer Heimat- und Schifferfest und einer Abschlussveranstaltung zum Roßlauer Adventsmarkt.

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Roßlauer Heimat- und Schifferfest
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Spendenkonten für RO|800
Förderverein der Schifferstadt Roßlau e.V.
Stadtsparkasse Dessau
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Volksbank Dessau-Anhalt eG
BIC: GENODEF1DS1
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Herausgeber: FöV der Schifferstadt RO
Unterstützt durch: Stadt Dessau-Roßlau

Aktuelles Kalenderblatt RO|800:

5. Dezember

Am 5. Dezember 1989 wurde die Stasi-Dienststelle in der OdF-Straße (heute Berliner Str.) durchsucht und alle Schränke verplombt. Viele Akten waren aber bereits in der Nacht vom 11. zum 12. November fortgeschafft worden. Die Stasi hatte die Zeit des Mauerfalls für sich gentzt, um Spuren zu verwischen, eigene Biografien zu schönen, so lange das Volk im Freudentaumel von der Reisefreiheit Gebrauch machte. Die Zahl der Demonstranten hatte sich dabei auch mehr als halbiert. Am Abend berichtete Jan Rudloff auf der Dienstagsdemo über die Aktion, die von der Staatsanwaltschaft geleitet wurde. Gemeinsam mit Hannelore Billepp war er für das Neue Forum als „Bürgerzeuge“ bei der Sicherung der Roßlauer Stasiakten zugegen.

Am 5. Dezember 1997 wurde mit der abendlichen Beleuchtung der Stadtseite der Roßlauer Burg begonnen.

Die DHW Deutsche Hydrierwerke Rodleben GmbH, die Gemeinde Rodleben und die Stadt Roßlau schlossen am 5. Dezember 2000 einen Geschäftsbesorgungsvertrag ab zur gemeinsamen Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplans (Masterplan) zur Vorbereitung der Sanierung, Erschließung und Verwertung von Brachflächen im Umfeld des DHW und des Industriehafens, um daraus ein Industriegebiet entwickeln zu können.

Der Kreistag lehnte am 5. Dezember 2002 die Bildung von Schuleinzugsbereichen für die Gymnasien ab und setzte die Schulentwicklungsplanung aus. Das hatte fatale Folgen für das Roßlauer Goethe-Gymnasium. Damit war für die Coswiger der letzte „Damm“ gebrochen, und sie schickten ihre Kinder nach Piesteritz auf das Lukas-Cranach-Gymnasium. Da die Schülerzahl auch noch weiter zurückging, reichten bald die Schüler aus Roßlau und Rosseltal nicht mehr für eine eigenständige Beschulung aus.

Vom 5. bis 11. Dezember 1991 fand im Roßlauer Kino an der Rossel („Theater der Jugend“) die erste Woche des Deutschen Films. Sowohl für sein Gesamt- wie auch für sein Kinder- und Jugendprogramm konnte der Betreiber mehrfach den Preis des Bundesinnenministers gewinnen.

Unter Federführung des Gewerbevereins zog der Adventsmarkt 1993 wie schon in den 1970er Jahren auf den Marktplatz, der damals vom 5. bis 12. Dezember 1993 eine ganze Woche lang stattfand. Das bewährte sich aber nicht, so dass er bald auf ein Wochenende beschränkt wurde. Dabei erwies sich das 3. Adventswochenende als für Roßlau besonders geeignet. Zur Eröffnung gab es wie schon seit 1978 (Bäckermeister Kurtze) die Roßlauer Riesenstolle. Als der Besuch des Marktes auf dem Markt immer mehr zurück ging, besann man sich wieder der Weihnachtsmärkte auf der Burg. Der am 14. und 15. Dezember 2002 zum ersten Male seit mindestens 20 Jahren wieder auf der Burg durchgeführte Weihnachtsmarkt wurde ein Riesenerfolg. Er gehört heute zu den schönsten Adventsmärkten der Region und erfreut sich einer großen Beliebtheit in nah und fern.

[von Klemens Koschig | Alle Kalenderblätter hier]

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Begleitet wird das „Jubiläumsjahr RO|800“ von einer Stafette von Staffelstäben. In jedem werden Zeitzeugnisse der Veranstalter, der Vereine und Themen der Stadt eingebracht und mit einem Siegel verschlossen. Die so entstandenen „Zeitkapseln“ werden an dem „Jubiläums-Träger“ – unserem „Zeitzeugen RO|800“ angebracht, der für die nächsten 50 Jahre seinen Platz im Roßlauer „Kulturkaufhaus“ finden soll. Zum 850. Geburtstag Roßlaus dürfen die 30 „Zeikapseln“an den versiegelten Seiten wieder geöffnet werden.